Haar hat rund 23.000 Einwohner, aber etwa 7.000 Menschen pendeln täglich zur Arbeit hierher. Die Gemeinde liegt direkt am östlichen Stadtrand Münchens, die A99-Auffahrt ist in drei Minuten erreicht, und zwei S-Bahn-Halte binden den Ort im Zehn-Minuten-Takt an die Innenstadt an. Trotzdem ist Haar keine reine Wohngemeinde: Mit dem Klinikum und den Beschwerdekammern des Europäischen Patentamts sitzen hier zwei große Institutionen.
Das bringt eine Fallgruppe mit sich, die anderswo seltener vorkommt: Unfälle auf nicht öffentlichen Verkehrsflächen. Das ausgedehnte Klinikgelände, Betriebsparkplätze und Tiefgaragen sind Privatgrund. Dort gelten die Vorfahrtsregeln der Straßenverkehrsordnung nicht unmittelbar, stattdessen greift das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Versicherer neigen in solchen Fällen zur hälftigen Teilung, selbst wenn ein Beteiligter deutlich mehr Schuld trägt. Genau dann ist ein Gutachten entscheidend, das Anstoßwinkel, Kollisionsgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung dokumentiert.
Rund um das Klinikum kommt Schichtverkehr dazu. Beschäftigte fahren zu Zeiten, in denen sonst kaum jemand unterwegs ist, dazu Besucher, die die Wege nicht kennen, und Rettungsfahrzeuge im Einsatz. An den Zufahrten passieren Vorfahrts- und Abbiegeunfälle, oft mit unklarer Schuldfrage.
Die Ortsteile liegen unterschiedlich. Gronsdorf grenzt an die Messestadt Riem und ist selbst noch einmal in alten Ortskern und Siedlung geteilt, dazwischen liegen Felder. Salmdorf und Ottendichl sind über Verbindungsstraßen erreichbar, die abends unbeleuchtet sind. Ich komme in jeden Ortsteil und nehme den Schaden dort auf, wo Ihr Fahrzeug steht.
Neben Haar bin ich unter anderem in Kirchheim, Trudering, Aschheim, Neubiberg und Ottobrunn für Sie unterwegs, und in vielen weiteren Orten im Osten des Landkreises München.
Ob Unfall auf einem Parkplatz ohne klare Vorfahrtsregelung, Abbiegekollision an einer Klinikzufahrt oder Auffahrunfall auf dem Weg zur A99: Ich sehe mir Ihr Fahrzeug in Haar an und sage Ihnen klar, womit Sie rechnen können.