Das Hasenbergl entstand ab Ende der 1950er Jahre als Großwohnanlage am nördlichen Stadtrand und ist bis heute von dieser Planung geprägt: lange Wohnzeilen, Punkthochhäuser, dazwischen große Freiflächen und Stichstraßen, die in Wendehämmern enden. Das ist eine Straßenstruktur, wie sie in gewachsenen Vierteln nicht vorkommt, und sie bringt ein eigenes Unfallbild mit sich.
Wendehämmer und Stichstraßen sind die typische Stelle für Rückwärtsunfälle. Wer dort wendet, hat oft keine freie Sicht, weil beidseitig geparkt wird und die Flächen knapp bemessen sind. Kollisionen beim Zurücksetzen enden fast immer in der Diskussion darüber, wer sich bewegt hat und wer stand. Das lässt sich aus Anstoßrichtung, Kontaktstelle und Deformationsverlauf sauber ableiten, gehört aber ins Gutachten, sonst bleibt es Aussage gegen Aussage.
Der zweite Punkt ist der Stellplatzmangel. Die Siedlung wurde zu einer Zeit geplant, in der pro Wohnung deutlich weniger Autos vorgesehen waren als heute. Abends sind die Anwohnerstraßen voll, geparkt wird auch dort, wo eigentlich kein Platz ist. Streifschäden im Begegnungsverkehr und abgefahrene Außenspiegel gehören zum Alltag. Bei modernen Fahrzeugen ist ein Spiegel mit Kamera und Totwinkelsensorik kein Kleinschaden mehr, hinzu kommt die anschließende Kalibrierung.
An den Rändern sieht es anders aus. Die Schleißheimer Straße und die Verbindungen Richtung Ingolstädter Straße und A99 nehmen Durchgangsverkehr auf, dort geht es um Abbiege- und Auffahrunfälle bei höherem Tempo. Ich komme in jedes Viertel und nehme den Schaden dort auf, wo Ihr Fahrzeug steht, auch in der Tiefgarage oder am Wendehammer.
Neben dem Hasenbergl bin ich unter anderem in München Nord, Moosach, Schwabing, Karlsfeld und Oberschleißheim für Sie unterwegs, und in vielen weiteren Vierteln im Norden der Stadt.
Ob Rückwärtsunfall im Wendehammer, abgefahrener Spiegel in der Anwohnerstraße oder Abbiegekollision an der Schleißheimer Straße: Ich sehe mir Ihr Fahrzeug im Hasenbergl an und sage Ihnen klar, womit Sie rechnen können.